Hinweis zur Flexi-Rente ab 2017

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Hinweis zur Flexi-Rente ab 2017

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Flexi-Rente:

Arbeitnehmer können flexibler aus dem Berufsleben aussteigen.

Künftig kann eine neu eingeführte Teilrente mit Teilzeitarbeit kombiniert werden.

Das soll Anreiz bieten, länger zu arbeiten.

Außerdem dürfen diejenigen, die mit 63 Jahren in Teilrente gehen, künftig deutlich mehr hinzuverdienen.

Bislang drohten drastische Kürzungen von bis zu zwei Dritteln, wenn der Hinzuverdienst mehr als 450 Euro im Monat betrug.

Ab Juli 2017 können Rentner jährlich 6 300 Euro hinzuverdienen.

Darüber liegende  Verdienste werden zu 40 Prozent auf die Rente angerechnet.

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persönliche Anmerkung:

Für die betroffene Zielgruppe der Rentner, die sich noch mehr Geld „gezwungenermaßen hinzuverdienen müssen“, oder das einfach nur „freiwillig tun wollen“, ist diese neue Regelung in Deutschland jetzt mal ein Anfang.

Es ist aber immer noch nur ein Tropfen auf den heißen Stein, denn eine 40 prozentige Anrechnung ist ja immer noch fast die Hälfte vom hart erarbeiteten Geld.

Das ist definitiv immer noch zu viel, wenn man vor allem die großzügigen Hinzuverdienst-Regeln mancher Manager in der Privatwirtschaft und vieler politischer Beamten berücksichtigt, die immer wieder einfach nur mit Vortragsreden selber, nach Meinungen vieler Leute,  viel zu viel Geld noch nebenbei bekommen, „ob`s verdient ist, das ist noch mal eine andere Frage.

Wer sich dafür interessiert wie das mit den Nebeneinkommen bei den Abgeordneten so geregelt ist, also bei den Leuten, die die Gesetzte für die andere Zielgruppen in Deutschland machen und beschließen, der findet hierzu immer wieder gute Hinweise auf der Homepage von „Abgeordnetenwatch“ unter dem folgenden Link:

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https://www.abgeordnetenwatch.de/blog/2016-12-14/problematische-nebentatigkeiten-105-abgeordnete-mit-potenziellen

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Viele Leute sind inzwischen der Meinung, daß die aktuellen Hinzuverdienstregeln komplett abgeschafft werden sollten und zwar für alle Zielgruppen, egal was wer bis jetzt beruflich so gemacht hat.

Gesetze und Regelungen sollten für alle Bürger gleich sein, für Politikerinnen also genauso wie für die normalen Bürger.

Immer mehr Leute fragen sich, warum hier scheinbar wesentliche Unterschiede gemacht werden, in der Auslegung der Gesetze und vor allem bei den aktuellen Hinzuverdienstregelungen.

Scheinbar entwickeln sich auch aus dieser Unzufriedenheit heraus und der „gefühlten Ungleichbehandlung“ immer wieder neue Montagsdemos im Osten der Republik.

Na ja – ein Anfang ist ja jetzt mal gemacht mit diesen Neu-Regelungen und was die Zukunft uns noch bringen wird dahingehend betrachtet werden wir noch sehen.

2017 sind ja jetzt Neuwahlen und wir können unsere ParteienvertreterInnen und PolitikerInnen an Ihren Wahlständen ja mal fragen, was diese zum Thema „Hinzuverdienstregeln“ für Ihre BürgerInnen so zu sagen haben und welche Einstellungen unsere VolksvertreteInnen dazu so haben.

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