Elternzeit – Für Nebenjob ist Erlaubnis nötig

***

Der folgende kleine Artikel kann für uns hilfreich sein, wenn Leute „nebenberuflich“ anfangen wollen, die in Elternzeit sind und die sich unsicher sind.

Einfach mal lesen und den Inhalt dazu im Hinterkopf haben bei Rekrutierungsgesprächen.

***

15.12.2016 – Elternzeit – Für Nebenjob ist Erlaubnis nötig

***

Berlin.

***

Wer in der Elternzeit einen Nebenjob annehmen will, muss sich das vom Arbeitgeber genehmigen lassen.

Darauf weist Hans-Georg Meier hin, Fachanwalt für Arbeitsrecht aus Berlin.

Den Antrag sollten Berufstätige spätestens vier Wochen vor dem Wunschbeginn im Nebenjob stellen.

Denn so lange hat der Arbeitgeber Zeit, zu reagieren.

Äußert er sich nicht, gilt das als Zustimmung.

Will der Arbeitgeber die Genehmigung verweigern, muss er das schriftlich machen.

Dafür brauche er allerdings wichtige betriebliche Gründe – etwa, dass jemand für die Konkurrenz arbeiten will.

Andere Gründe sind, wenn der Mitarbeiter durch seinen Nebenjob in Loyalitätskonflikte gegenüber seinem Arbeitgeber kommt.

Ein Beispiel:

Jemand arbeitet in einem Fitnessstudio.

Parallel übernimmt er einen Job bei einem Unternehmen, das für die Wartung der Geräte zuständig ist.

Hier kann es einen Interessenkonflikt geben.

Möchte der Arbeitgeber, dass während der Elternzeit für ihn gearbeitet wird, habe sein Interesse Vorrang, sagt Meier.

Der Mitarbeiter kann dann aber Einwände geltend machen, wenn die Konditionen ganz andere sind – etwa, dass man sich im Nebenjob die Stunden völlig frei einteilen könnte.

(dpa/tmn)

***

Quelle:

OP-Marburg, vom 15.12.2016

***

P.S.

Das hier sind die wichtigen Hinweise meiner Meinung nach aus diesem kurzen Artikel:

***

Äußert er sich nicht, gilt das als Zustimmung.

Will der Arbeitgeber die Genehmigung verweigern, muss er das schriftlich machen.

Dafür brauche er allerdings wichtige betriebliche Gründe – etwa, dass jemand für die Konkurrenz arbeiten will.

***