Eigene Gedanken zu Hinzuverdienst-Grenzen

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Thema:

Eigene Gedanken zu Hinzuverdienst-Grenzen, im Zusammenhang mit Job- und Aufgaben-Motivationen, auch in den Bereichen der „Kundengewinnung, die auf selbständiger Basis gemacht werden darf !“.

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Auf Artikel zu diesem Thema antworten mir Leute oft wie folgt:

Danke Michael es ist sehr wichtig“

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Hierzu möchte ich dann jetzt noch mal wie folgt antworten:

Nichts zu Danken.

Die ganze Thematik mit den Nebenjobs ist ja nicht ganz so einfach, vor allem nicht für Leute, die in öffentlichen Verwaltungen arbeiten.

In den Gesetzen und Regelungen steht sogar drinnen, daß gerade Beamte so stark dem Staat verpflichtet sind, daß sie eventuell sogar zu viel Einkünfte an den Staat wieder abgeben müssen.

Andere Leute, die in Notsituationen sind, also sagen wir mal frühe Rentner und Pensionäre (aus gesundhetlichen Gründen) oder eben ALG 1 und ALG 2 BezieherInnen haben es auch nicht einfach, durch die Hinzuverdienstregelungen.

Alle diese Zielgruppen dürfen ja nur so zwischen 150 und 450 Euro sich dazu verdienen, ohne daß deren anderen Einkünfte (die wenigsten etwas sicher sind) gekürzt werden.

Auch viele Leute, die Unterhalt zahlen müssen, egal ob jetzt Mann oder Frau (es zahlt ja immer der Reichere an den Ärmeren den Unterhalt), müssen mehr Unterhalt zahlen, je mehr sie verdienen.

Für viele Leute ist deshalb scheinbar kaum noch genügend Motivation da, auch „mehr Geld“ haben zu wollen und sich dieses Geld dann auch noch mit einer selbständigen Tätigkeit nebenher hinzuverdienen zu dürfen (oder zu müssen, je nachdem aus welchem Blickwinkel man das betrachtet).

Viele Leute wollen inzwischen deshalb am liebsten sogar ein „Lebens-System“, daß ganz ohne Geld auskommt oder zumindest mit möglichst wenig Geld und viele dieser Leute organisieren sich dann in sogenannten Tauschringen.

Na ja – das ist halt ein sehr vielseitiges Thema.

Kaum zu verstehen in diesem Zusammenhang ist es, daß „Manager aus der Wirtschaft, hohe politische Beamte“ & Co. scheinbar keinen „Hinzuverdienstgrenzen“ unterliegen.

Diese Zielgruppe (die eh schon viel Geld im Monat bekommen oder bereits haben) dürfen sich scheinbar „uneingeschränkt ohne Hinzuverdienstgrenzen“ oder zumindest mit höhren Hinzuverdienstgrenzen viel viel mehr Geld verdienen als der andere Teil der Bevölkerung, der in Notsituationen leben muß.

Das ist kaum zu verstehen, daß sich der eine Teil der Bevölkerung scheinbar noch mehr bereichern darf, der eh schon reich ist und daß die anderen Teile der Bevölkerung das scheinbar nicht tun dürfen, die aber noch arm oder zumindest ärmer sind und die es nötig hätten mehr Geld hinzuverdienen zu dürfen.

Für uns bedeutet daß leider, daß viele Leute nicht die Motivation haben als „selbständige KundenberaterInnen“ aktiv zu sein, weil es für sie gar kein Sinn macht „mehr Geld“ haben zu wollen.

Das ist traurig, daß hier „in Deutschland“ die Gesetze und Regelungen so sind, wie sie eben sind.

Wer sich wirklich dafür interessiert und noch mehr Fakten dazu sich aneignen möchte, findet genügend Hinweise und Tipps dazu unter dem folgenden Link.

Der PDF Service mit den Online-Büchern ist besonders interessant, der für wenig Geld genutzt werden kann:

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http://www.beamten-informationen.de/starts…/taschenbuecher 

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P.S.

Mehr mag ich zu dem Thema hier jetzt nicht schreiben.

Sonst wird das alles zu politisch und das ist mir zu brisant dazu weiter in der Öffentlichkeit was zu sagen.

Außerdem macht es ja manchmal Sinn, sich aus dem Politischen besser herauszuhalten, erstmal zumindest !

VG Micha